Gewässerkunde
Mündung
Wo ein Fluss endet: in einem anderen Fluss, einem See oder im Meer. Mündungsformen und was die Mündungshöhe bedeutet.

Drei Arten zu enden
Die meisten Flüsse münden in einen größeren Fluss. Nur wenige erreichen selbst das Meer: In Deutschland sind das im Wesentlichen Rhein, Elbe, Weser, Ems und Oder an der Nordsee beziehungsweise Ostsee, dazu einige kürzere Küstenflüsse.
Die dritte Form ist die Mündung in einen See. Manche Gewässer versickern auch, ohne je ein anderes zu erreichen, oder verschwinden im Karst. Die Donau tut Letzteres auf einem Abschnitt bei Immendingen, wo ein Teil ihres Wassers im Untergrund verschwindet und im Bodenseezufluss Aach wieder austritt.
Mündungshöhe und Meereshöhe
Die Mündungshöhe gibt an, auf welcher Höhe über Normalnull der Fluss endet. Bei Mündungen ins Meer steht dort null. In der Marsch kommen sogar negative Werte vor: Entwässerungsgräben liegen dort teilweise unter dem Meeresspiegel, das Wasser wird durch Siele und Schöpfwerke hinausbefördert.

Verwandte Begriffe
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