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Gewässerkunde

Flusssystem und Abflussweg

Wie Gewässer zusammenhängen: Der Abflussweg zeigt, über welche Flüsse das Wasser das Meer erreicht.

Gestochene Kartentafel eines Flusssystems
Eine Kartentafel im Stil des 19. Jahrhunderts: Der Hauptfluss und seine verzweigten Nebenflüsse bilden ein baumartiges Muster, das Gelände ist durch Bergstriche angedeutet. Solche Karten zeigten das Gewässernetz als Zusammenhang, lange bevor es Einzugsgebietsdaten in Tabellenform gab. Mit KI erzeugte Illustration im Stil eines Stahlstichs des 19. Jahrhunderts, kein Foto und keine Abbildung eines bestimmten Ortes.

Der Abflussweg

Kein Fluss endet für sich. Jeder gibt sein Wasser an ein größeres Gewässer weiter, bis es ein Meer erreicht. Diese Kette heißt Abflussweg und steht auf jeder Flussseite ganz oben: Die Nagold gibt an die Enz ab, die an den Neckar, dieser an den Rhein, der in die Nordsee mündet.

Alle Gewässer, deren Abflussweg denselben Strom enthält, bilden dessen Flusssystem. Deshalb gehören zum Rheinsystem nicht nur die direkten Zuflüsse, sondern auch die Zuflüsse der Zuflüsse.

Wie die Zuflüsse hier ermittelt werden

Die Wikipedia führt Nebenflüsse nur bei etwa jedem fünften Fluss auf, den Abflussweg dagegen bei fast jedem. Dieses Lexikon dreht die Angabe deshalb um: Wer als erste Station die Enz nennt, ist ein Zufluss der Enz. Aus dieser Umkehrung über den gesamten Bestand entsteht die Zuflussliste jeder Seite, auch dort, wo im Wikipedia-Artikel keine steht.

Verwandte Begriffe

Dieser Text ist redaktionell geschrieben. Die Ranglisten darin stammen aus den Gewässerdaten dieses Lexikons und werden bei jedem Build neu berechnet, siehe Daten und Quellen.