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Gewässerkunde

Schifffahrt und Schleusen

Welche Flüsse befahrbar sind, wie Schleusen Höhenunterschiede überwinden und was der Ausbau kostete.

Stahlstich einer Schleusenkammer neben einem Wehr
Eine Schleusenkammer mit hölzernen Stemmtoren neben einem festen Wehr. Links steht das Oberwasser, rechts das tiefer liegende Unterwasser. Ein Schiff fährt in die Kammer, die Tore schließen, das Wasser wird abgelassen oder eingelassen. So lassen sich Höhenunterschiede überwinden, für die ein Fluss sonst unbefahrbar wäre. Mit KI erzeugte Illustration im Stil eines Stahlstichs des 19. Jahrhunderts, kein Foto und keine Abbildung eines bestimmten Ortes.

Wasserstraße statt Fluss

Nur ein kleiner Teil der deutschen Flüsse ist schiffbar. Voraussetzung sind ausreichende Tiefe, kalkulierbarer Abfluss und ein Gefälle, das sich mit Schleusen bewältigen lässt. Wo diese Bedingungen nicht von Natur aus vorlagen, wurden sie hergestellt: durch Begradigung, Vertiefung und Staustufen.

Der Preis dafür steht in den Zahlen dieses Lexikons. Ein begradigter Fluss hat einen kleineren Umwegfaktor als vor dem Ausbau, weil ihm die Schleifen genommen wurden.

Wie eine Schleuse arbeitet

Eine Schleusenkammer ist ein Becken mit Toren an beiden Enden. Ein Schiff fährt bei geöffnetem Tor ein, das Tor schließt, dann wird der Wasserstand in der Kammer auf das Niveau der anderen Seite gebracht. Bewegt wird dabei nichts als Wasser: Es fließt allein durch Schwerkraft zu oder ab.

Verwandte Begriffe

Dieser Text ist redaktionell geschrieben. Die Ranglisten darin stammen aus den Gewässerdaten dieses Lexikons und werden bei jedem Build neu berechnet, siehe Daten und Quellen.