Gewässerkunde
Schifffahrt und Schleusen
Welche Flüsse befahrbar sind, wie Schleusen Höhenunterschiede überwinden und was der Ausbau kostete.

Wasserstraße statt Fluss
Nur ein kleiner Teil der deutschen Flüsse ist schiffbar. Voraussetzung sind ausreichende Tiefe, kalkulierbarer Abfluss und ein Gefälle, das sich mit Schleusen bewältigen lässt. Wo diese Bedingungen nicht von Natur aus vorlagen, wurden sie hergestellt: durch Begradigung, Vertiefung und Staustufen.
Der Preis dafür steht in den Zahlen dieses Lexikons. Ein begradigter Fluss hat einen kleineren Umwegfaktor als vor dem Ausbau, weil ihm die Schleifen genommen wurden.
Wie eine Schleuse arbeitet
Eine Schleusenkammer ist ein Becken mit Toren an beiden Enden. Ein Schiff fährt bei geöffnetem Tor ein, das Tor schließt, dann wird der Wasserstand in der Kammer auf das Niveau der anderen Seite gebracht. Bewegt wird dabei nichts als Wasser: Es fließt allein durch Schwerkraft zu oder ab.
Verwandte Begriffe
Dieser Text ist redaktionell geschrieben. Die Ranglisten darin stammen aus den Gewässerdaten dieses Lexikons und werden bei jedem Build neu berechnet, siehe Daten und Quellen.