Kleiner Fluss im Flusssystem Rhein
Wilde Rodach
Die Wilde Rodach ist ein kleiner Fluss in Bayern und mündet in die Rodach. Der Lauf ist 21,9 km lang und entwässert ein Gebiet von 107 km².
- Länge
- 21,9 km
- Einzugsgebiet
- 107 km²
- Höhenunterschied
- 307 m
- Mittlerer Abfluss
- 1,58 m³/s
Abflussweg bis zum Meer
- Wilde Rodach
- Rodach
- Main
- Rhein
- Nordsee
Quelle und Mündung
Die Wilde Rodach entspringt am Südostfuß des Rauhenbergs bei Helmbrechts-Rauhenberg. Die Quelle liegt auf 654 Metern über Normalnull.
Sie mündet bei Steinwiesen-Erlabrück von links und Osten in die Rodach. Die Mündung liegt auf 347 Metern.
Zwischen Quelle und Mündung überwindet die Wilde Rodach 307 Höhenmeter. Auf die Lauflänge gerechnet sind das 14,02 Meter je Kilometer, also ein steiles Gebirgsgewässer.
Zwischen Quelle und Mündung liegen 16,7 Kilometer Luftlinie; die Mündung liegt im Westen der Quelle. Der Lauf ist damit rund 1,3-mal so lang wie die direkte Strecke.
Zuflüsse und Einordnung
Die Wilde Rodach mündet in die Rodach, die ihrerseits 53,0 km misst.
Wasserführung
Die Wasserführung wird an Pegeln gemessen. MNQ ist der mittlere Niedrigwasser-Abfluss, MQ der langjährige Mittelwert, HHQ der höchste je gemessene Wert.
| Pegel | Einzugsgebiet | MNQ | MQ | HHQ |
|---|---|---|---|---|
| Wallenfels | 96 km² | 0,20 | 1,58 | 62 |
Häufige Fragen
Wie lang ist die Wilde Rodach?
Die Wilde Rodach ist 21,9 km lang.
Wo entspringt die Wilde Rodach?
Die Quelle liegt am Südostfuß des Rauhenbergs bei Helmbrechts-Rauhenberg. Die Quellhöhe beträgt 654 m über Normalnull.
Wo mündet die Wilde Rodach?
Die Wilde Rodach mündet bei Steinwiesen-Erlabrück von links und Osten in die Rodach.
In welches Meer fließt die Wilde Rodach?
Das Wasser aus der Wilde Rodach erreicht die Nordsee, und zwar über Rodach, Main und Rhein.
Welche Gewässerkennzahl hat die Wilde Rodach?
Die Wilde Rodach trägt die Gewässerkennzahl DE/24142.
Datenherkunft
Die Angaben stammen aus der Infobox des Wikipedia-Artikels und aus Wikidata. Höhenunterschied und Sohlgefälle sind daraus berechnet. Quelle: Wikipedia: Wilde Rodach (CC BY-SA 4.0). Wie das Lexikon entsteht, steht unter Daten und Quellen.