Fluss im Flusssystem Elbe
Striegis
Die Striegis ist ein Fluss in Sachsen und mündet in die Freiberger Mulde. Der Lauf ist 48,1 km lang und entwässert ein Gebiet von 286 km².
- Länge
- 48,1 km
- Einzugsgebiet
- 286 km²
- Höhenunterschied
- 365 m
- Mittlerer Abfluss
- 2,70 m³/s
Abflussweg bis zum Meer
- Striegis
- Freiberger Mulde
- Mulde
- Elbe
- Nordsee
Quelle und Mündung
Die Striegis entspringt in Langenau. Die Quelle liegt auf 546 Metern über Normalnull.
Sie mündet bei Niederstriegis in die Freiberger Mulde. Die Mündung liegt auf 181 Metern.
Zwischen Quelle und Mündung überwindet die Striegis 365 Höhenmeter. Auf die Lauflänge gerechnet sind das 7,59 Meter je Kilometer, also ein deutliches Gefälle wie im Mittelgebirge.
Zwischen Quelle und Mündung liegen 30,4 Kilometer Luftlinie; die Mündung liegt im Norden der Quelle. Der Lauf ist damit rund 1,6-mal so lang wie die direkte Strecke.
Zuflüsse und Einordnung
Die Striegis mündet in die Freiberger Mulde, die ihrerseits 124 km misst.
Im Lexikon sind 2 Gewässer verzeichnet, die in die Striegis entwässern.
- Kleine Striegis 23,8 km
- Schirmbach
Wasserführung
Die Wasserführung wird an Pegeln gemessen. MNQ ist der mittlere Niedrigwasser-Abfluss, MQ der langjährige Mittelwert, HHQ der höchste je gemessene Wert.
| Pegel | Einzugsgebiet | MNQ | MQ | HHQ |
|---|---|---|---|---|
| Niederstriegis 1 | 286 km² | 0,32 | 2,70 | 173 |
Häufige Fragen
Wie lang ist die Striegis?
Die Striegis ist 48,1 km lang.
Wo entspringt die Striegis?
Die Quelle liegt in Langenau. Die Quellhöhe beträgt 546 m über Normalnull.
Wo mündet die Striegis?
Die Striegis mündet bei Niederstriegis in die Freiberger Mulde.
In welches Meer fließt die Striegis?
Das Wasser aus der Striegis erreicht die Nordsee, und zwar über Freiberger Mulde, Mulde und Elbe.
Welche Gewässerkennzahl hat die Striegis?
Die Striegis trägt die Gewässerkennzahl DE/5424.
Datenherkunft
Die Angaben stammen aus der Infobox des Wikipedia-Artikels und aus Wikidata. Höhenunterschied und Sohlgefälle sind daraus berechnet. Quelle: Wikipedia: Striegis (CC BY-SA 4.0). Wie das Lexikon entsteht, steht unter Daten und Quellen.